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Eisen

Eisen gelangt normalerweise über eisenhaltige Leitungsrohre in das Trinkwasser. Diese werden zwar häufig mit einer Schutzschicht aus Zink versehen, die die Korrosion (Rostbildung) verhindern soll; jedoch steigt der Eintrag an Eisen in das Wasser mit dem allmählichen Abtrag der Zinkschicht (vgl. Ausführungen zu Zink).

Der Grenzwert beim Leitungswasser (gemäß Trinkwasserverordnung -> TVO) liegt bei 0,2 mg/l (= Milligramm pro Liter; 1 Milligramm = 1 tausendstel Gramm).

Der durch die TVO festgesetzte Grenzwert für Eisen ist in diesem speziellen Fall als technische Vorgabe zu verstehen, die dem Schutz vor Ablagerungen in Behältern und Rohrleitungen dient. Eisen ist ein wichtiges Spurenelement und von zentraler Bedeutung für den menschlichen Organismus (der Tagesbedarf eines Erwachsenen liegt bei ca. 5-30 mg). Die für den Menschen als schädlich zu betrachtende Grenze liegt bei etwa 200 mg Eisen. Auch hier gilt analog (wie bei Zink und anderen Spurenelementen und Mineralien), dass das im Wasser vorkommende Eisen in anorganischer Form (größtenteils aus Rohrleitungen) vorliegt. Wesentlich besser verwertbar für den Körper ist Eisen jedoch, wenn es über organische Verbindungen (also die Nahrung) aufgenommen wird. Auch das Eisen in speziellen eisenhaltigen Mineralwässern und vielen Nahrungsergänzungsmitteln liegt meist nicht in organisch gebundener Form vor.

Der Eisengehalt im Trinkwasser liegt normalerweise deutlich unter der für den Menschen als schädlich angesehenen Grenze von 200 mg. Bei einem Gehalt von mehr als 0,2 mg/l können aber bereits unangenehme Auswirkungen auftreten, da Eisenionen bei Kontakt mit gelöstem Sauerstoff sichtbar ausflocken. Färbungen, Trübungen, Ablagerungen, Rostflecken und metallischer Geschmack sind Folgen dieses Vorgangs. Aus diesen Gründen werden häufig bereits kleine Mengen an Eisen als störend empfunden (vgl. Quellennachweise).

 

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