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Ein Wasserfilter ist eine Vorrichtung zur Wasseraufbereitung. Diese Wasseraufbereitung durch Trinkwasserfilter besteht im Allgemeinen darin, Partikel wie Trübstoffe bzw. Mikroorganismen oder Schadstoffe zu entfernen oder ihre Konzentration zu senken. Zu unterscheiden ist zwischen rein physikalischen Trinkwasserfiltern, nach dem Siebeffekt arbeitenden Trinkwasserfiltern und Trinkwasserfilter, die chemisch-physikalische Effekte zur Entfernung von gelösten Substanzen ausnutzen. Eine hohe Bedeutung bei der Wasseraufbereitung kommt den Umkehrosmoseanlagen zu. Als Trinkwasserfilter filtrieren sie fast 100 Prozent der Schadstoffe aus dem Leitungswasser. Durch regelmäßigen Austausch der Filterkartuschen wird sichergestellt, dass die Filterwirkung nicht nachlässt. Umkehrosmoseanlagen sind meist für einen bestimmten Wasserdruck ausgelegt. Bei zu niedrigem Wasserdruck muss ggfs. mit einer Druckerhöhungspumpe gearbeitet werden, bei zu hohem Wasserleitungsdruck sollte die Anlage ggfs. mit Druckminderer betrieben werden.
Achtung: Die manchmal im Handel angebotenen Wasserwirbler sind keine Wasserfilter im eigentlichen Sinn und haben keine Filterwirkung. Beim Wasserwirbler geht es darum, dass das fließende Wasser in Drehung versetzt wird, die angeblich Verbesserungen an der Wasserqualität bewirken soll.

Trinkwasserfilter im Haushalt

Das Trinkwasser in Deutschland muss den Anforderungen der Trinkwasserverordnung entsprechen und wird regelmäßig untersucht. Dadurch ist eine relativ gute Wasserqualität gegeben. Dennoch können von der Trinkwasserverordnung bisher nicht erfasste Stoffe vor allem im Grundwasser, manchmal auch im Oberflächenwasser enthalten sein. Daher sind Restrisiken nicht mit Sicherheit auszuschließen, da es nicht möglich ist, Trinkwasser auf wirklich alle Substanzen zu untersuchen.
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