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Das Verfahren der Umkehrosmose ist ideal zur Trinkwasseraufbereitung und Wasserreinigung, denn Wasseranalysen belegen immer wieder, dass auch in dem streng kontrollierten deutschen Trinkwasser noch zahlreiche Schadstoffe (vgl. Wasser Lexikon) zu finden sind. Unter anderem sind dies Rückstände von hormonellen Verhütungsmitteln oder Schadstoffe aus Rohrleitungen. Aber auch der im Wasser enthaltene Kalk wird mittels Umkehrosmose bestens herausgefiltert – die wertvollen, für den Körper verwertbaren Mineral-Ionen (z.B. Magnesium- und Calcium-Ionen) bleiben dabei jedoch erhalten! Genießen also auch Sie dank einer Osmoseanlage wirklich reines Trinkwasser – ohne hohe Zusatzkosten. Im Gegenteil: Durch die hervorragende Wasseraufbereitung des Trinkwassers mittels einer Osmoseanlage müssen keine Wasserflaschen mehr gekauft werden!

Bei Filtersystemen, die das Verfahren der Umkehrosmose nutzen, wird das Wasser meist mittels Wasserfilter zunächst grob vorgereinigt (Vorfilterstufen) und dann durch den vorhandenen Leitungsdruck von mindestens 2,5 bar durch eine sogenannte Osmose-Membran gepresst. Diese hat – genau wie unsere Körperzellen – ultrafeine Poren (ca. 0,0001 Mikrometer klein) und lässt daher praktisch nur die Wassermoleküle und wenige Ionen (einzelne, geladene Atome verschiedener Stoffe, die jedoch ernährungsphysiologisch sinnvoll sind) hindurch.

Mehr Informationen: Filtration und Wasseraufbereitung durch Umkehrosmose

Umkehrosmoseanlagen im Einsatz

Markt Thüngen mit seinen ca. 1.380 Einwohnern liegt im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart, etwa 30 Kilometer nördlich von Würzburg. Die Trinkwasserversorgung erfolgt über einen Brunnen, der jedoch Nitratwerte aufweist, die über den Grenzwerten der Trinkwasserverordnung liegen. Nach eingehenden Beratungen entschieden sich die Verantwortlichen für die Trinkwasseraufbereitung mit einer Umkehrosmoseanlage. So sollte der Nitratwert gesenkt und gleichzeitig die Trinkwasser-Härte vermindert werden. Die Umkehrosmose-Anlage in Thüngen
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PH-Werte von Trinkwasser

Vorsicht: Ein Trinkwasser-pH-Wert von 7 ist nicht ideal! Denn bei sauren PH-Werten (=PH-Werte < 7,0) ist das Wasser korrosiv, d.h. es zersetzt praktisch jedes Metall, insbesondere natürlich auch die Kupfer-Wasserleitungen im Haus. Saures Wasser kann Kupfer „auswaschen“. Mehr noch: Im sauren Bereich können sich Legionellen gut im Trinkwasser vermehren – und auch die Uranbelastung kann ansteigen, da Uran bei sauren PH-Werten gut löslich ist. Laut Trinkwasserverordnung ist darf der pH-Wert zwischen 6,5 und 9,5 liegen. Doch bei einem PH-Wert von 6,5 liegt das Trinkwasser schon im sauren Bereich – und daher kommt es bei Trinkwasseranlagen mit Kupferrohrinstallationen, die jahrzehntelang problemlos funktionierten, immer wieder zu erheblichen Korrosionsschäden an den Rohrleitungen und dadurch zu erheblichen Gefahren für die Gesundheit.
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Trinkwasserfilter im Haushalt

Das Trinkwasser in Deutschland muss den Anforderungen der Trinkwasserverordnung entsprechen und wird regelmäßig untersucht. Dadurch ist eine relativ gute Wasserqualität gegeben. Dennoch können von der Trinkwasserverordnung bisher nicht erfasste Stoffe vor allem im Grundwasser, manchmal auch im Oberflächenwasser enthalten sein. Daher sind Restrisiken nicht mit Sicherheit auszuschließen, da es nicht möglich ist, Trinkwasser auf wirklich alle Substanzen zu untersuchen.
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Umkehrosmose und Wasserreinigung

Durch Umkehrosmose werden Schadstoffe wie Nitrat, Pestizide, Kohlenwasserstoffe, Schwermetalle, Chlor, Tenside, Medikamente, Hormone etc aus dem Wasser entfernt. Umkehrosmose wird bereits seit Jahrzehnten erfolgreich in der Medizin, der Lebensmittelproduktion sowie bei der Trinkwassergewinnung weltweit (z.B bei der Meerwasser-Entsalzung) eingesetzt. Kurz: Umkehrosmose wird überall dort eingesetzt, wo Wasser höchster Reinheit gefordert wird.
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