Schlagwort-Archive: uranbelastung

Die Problematik der Uranbelastung erstreckt sich nicht nur auf Leitungs-, sondern auch auf Flaschenwasser: Laut einer Erhebung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) lagen 34 Proben von Mineralwassern mit ihrem Gehalt an Uran allesamt über dem von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen Höchstwert (15 µg pro Liter!). Das Fatale: Welche Mineralwassersorten nun zu den belasteten zählen, konnte bisher nicht vollumfänglich geklärt werden, da in einem Fall die zuständige Behörde (Ministerium für Gesundheit und Soziales in Sachsen-Anhalt) nähere Angaben zu den Untersuchungsergebnissen verweigerte. Foodwatch ließ daraufhin in eigenem Auftrag beispielhaft vier verschiedene Mineralwässer untersuchen. Erschreckendes Ergebnis: Drei von vier Proben waren mit Uran belastet!
Ein großer Mineralwassertest, den die Zeitschrift Öko-Test im Juni 2005 durchführte und bei dem vor allem auch die Eignung der verschiedenen Wassersorten für die Zubereitung von Babynahrung geprüft wurde, lieferte z.T. alarmierende Ergebnisse: In mehreren Proben wurde Uran, z.T. in „gesundheitsrelevanten Mengen“ (Zitat), nachgewiesen! Die Ergebnisse lösten eine Welle von Berichterstattungen aus. Vor allem besorgte Eltern fragten sich damals, welches Wasser denn nun geeignet sei und wie man Kinder vor gesundheitlichen Schäden schützen könne. Und natürlich sind Kinder sensibler und bedürfen einer ganz besonderen Vorsorge – aber es stellt sich zwangsläufig auch die Frage, ob für Erwachsene etwas unbedenklich sein kann, was für Kinder eindeutig schädlich ist?

Uranbelastung im Trinkwasser

Uranbelastung im Trinkwasser Die Berichte über Uranbelastungen, sowohl im Leitungswasser als auch in einigen Mineralwässern, häufen sich. Die Organisation Foodwatch warnt aktuell vor zu hohen Urankonzentrationen im Leitungswasser. Report München berichtet von der Überschreitung des Grenzwertes von 2 Mikrogramm Uran pro Liter Leitungswasser an 800 Messtellen. Auch 34 Sorten Mineralwasser sollen zum Teil deutlich mit…
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PH-Werte von Trinkwasser

Vorsicht: Ein Trinkwasser-pH-Wert von 7 ist nicht ideal! Denn bei sauren PH-Werten (=PH-Werte < 7,0) ist das Wasser korrosiv, d.h. es zersetzt praktisch jedes Metall, insbesondere natürlich auch die Kupfer-Wasserleitungen im Haus. Saures Wasser kann Kupfer „auswaschen“. Mehr noch: Im sauren Bereich können sich Legionellen gut im Trinkwasser vermehren – und auch die Uranbelastung kann ansteigen, da Uran bei sauren PH-Werten gut löslich ist. Laut Trinkwasserverordnung ist darf der pH-Wert zwischen 6,5 und 9,5 liegen. Doch bei einem PH-Wert von 6,5 liegt das Trinkwasser schon im sauren Bereich – und daher kommt es bei Trinkwasseranlagen mit Kupferrohrinstallationen, die jahrzehntelang problemlos funktionierten, immer wieder zu erheblichen Korrosionsschäden an den Rohrleitungen und dadurch zu erheblichen Gefahren für die Gesundheit.
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Gesundes Trinkwasser

Warum Trinkwasseraufbereitung so wichtig ist Die wenigsten unter uns machen sich bewusst, dass trinkbares Wasser erstens lebenswichtig ist, zweitens zur Grundversorgung gehört, und drittens dass es keinesfalls selbstverständlich ist, dass man auch Zugriff darauf hat. In Deutschland öffnen wir den Wasserhahn und schon kommt klares Wasser heraus. Doch wie ist es um die Qualität bestellt? Angeblich gehört Trinkwasser in Deutschland zu den am penibelsten überprüften Lebensmitteln überhaupt.
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