Optimales Trinkwasser mit einer Umkehrosmoseanlage

Trinkwasser kann generell als das wichtigste Lebensmittel betrachtet werden. Die Bedeutung von Wasser wird schnell klar, wenn man sich der Tatsache bewusst wird, dass Wasser im Grunde genommen durch kein anderes Lebensmittel auf dieser Welt ersetzt werden kann. Obwohl Wasser also als das wichtigste Lebensmittel gilt, setzten sich relativ wenige Verbraucher mit dem Thema Wasser auseinander. Andere Lebensmittel, wie zum Beispiel Fleisch oder Gemüse, werden von vielen Menschen viel kritischer beäugt. Nur wenige Menschen interessieren sich zum Beispiel dafür, wie unser Trinkwasser zusammengesetzt ist und woher es kommt. Trotzdem konnten sich in den letzten Jahren spezielle Geräte, mit denen das Wasser gereinigt und aufbereitet werden kann, auf dem Markt durchsetzen. In der letzten Zeit ist zum Beispiel immer wieder mal von der sogenannten Umkehrosmose die Rede.

Was bedeutet Umkehrosmose eigentlich?

Die Umkehrosmose ist ein Verfahren zur Aufbereitung von Wasser. Die Aufarbeitung des Wassers mit Umkehrosmoseanlagen erfolgt nicht mittels Chemie, wie es bei vielen anderen Wasseraufbereitungsgeräten der Fall ist, sondern beruht auf einem physikalischen Verfahren. Im Grunde genommen wird bei der Umkehrosmose der natürliche Osmoseprozess, wie die Bezeichnung schon erahnen lässt, umgekehrt. Unter der Osmose versteht man in der Natur den Fluss der Molekularteilchen durch eine semipermeable Trennschicht, wie zum Beispiel einer Zellmembran. Die Umkehrung dieses Prozesses kann mittels Druck bewerkstelligt werden. Auf diese Weise ist es möglich die Konzentration von gelösten Stoffen auf der einen Seite einer semipermeablen Trennschicht zu erhöhen. Im Gegenzug dazu entsteht auf der anderen Seite der Trennschicht reines Wasser.

Wie ist eine Umkehrosmoseanlage aufgebaut?

Die wichtigste Komponente einer Umkehrosmoseanlage, die oftmals auch als Osmoseanlage Bezeichnung findet, ist die Membran. Da diese Trennschicht halbdurchlässig ist, wird sie auch semipermeable Membran genannt. Die Membran kann keineswegs mit einem normalen Filter, der nur die größeren Partikel zurückhält, verglichen werden. Sie verfügt zum Beispiel nicht über die filtertypischen Poren, die durch die komplette Membran durchgehen, sondern ermöglicht im Grunde genommen nur ein Diffundieren der Wassermoleküle. Die Membran ist relativ empfindlich gegenüber chemischen und mechanischen Einflüssen. Im Zuge des Wasseraufbereitungsprozesses fällt neben dem reinen Wasser, das meist in einem Behältnis in der Anlage aufgefangen wird, auch Abwasser mit einer erhöhten Konzentration an gelösten Stoffen an. Dieses kann aber zum Beispiel noch zum Gießen der Blumen verwendet werden. Für den Umkehrosmoseprozess wird ein bestimmter Wasserdruck benötigt. Liegt der Wasserdruck im Haushalt deutlich unter 3 bar, kann der Druck ganz einfach mit einer zusätzlichen Pumpe erhöht werden. Osmoseanlagen, die mehr als die im Privathaushalt üblichen Trinkwassermengen liefern müssen (z.B. Büros, Kindergärten, Schulen, Arztpraxen etc.) warten bereits mit einer integrierten Pumpe zur Druckerhöhung auf.

Die Qualität des erzeugten Osmosewassers

Das mit einer Osmoseanlage erzeugte Wasser ist ausgesprochen rein und weich (nahezu kalkfrei). Die Filterwirkung mit diesem Verfahren kann bei bis zu 99,99 Prozent liegen. Der Einsatz einer solchen Anlage muss nicht nur aus gesundheitlichen, sondern auch aus geschmacklichen Gründen erfolgen. Durch die Entfernung des Kalks mittels Umkehrosmose werden darüber hinaus die Küchengeräte, wie zum Beispiel die Kaffeemaschine, geschont. Der ionische und somit der für den menschlichen Organismus verwertbare Mineralienanteil im Wasser (meist Calcium- und Magnesium-Ionen) bleibt nach der Osmosefilterung erhalten! Somit ist Umkehrosmose-Wasser nicht etwa zu verwechseln mit destilliertem Wasser.

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