Wasser-Destillation als Alternative zur Umkehrosmose?

Welchen Gesundheitsschutz bietet die Wasser-Destillierung? Entsteht durch den Mineralstoff-Entzug beim Destillieren totes Wasser?

Simple distillation apparatus

Funktionsweise eines Destillationsgeräts

Ist destilliertes Wasser gesund?

Dr. med. Hans Nieper (1928-1998) sprach sich vehement gegen die Verwendung von destilliertem Wasser als Trinkwasser aus. Nieper behauptete, dass destilliertes Wasser keine Mineralstoffe enthält und somit schädliches und „unnatürliches“ Wasser sei, d.h. Wasser, das in der Natur nicht vorkommt. Diese Meinung gilt inzwischen jedoch als widerlegt, denn weltweit trinken Millionen Menschen täglich destilliertes Wasser. Doch inzwischen weiß jeder:

Destilliertes bzw. demineralisiertes Wasser ist nicht schädlich für Menschen

Demineralisiertes Wasser ist trinkbar, und es ist außerdem perfekt geeignet als sogenanntes Prozesswasser (Apotheken, in Autobatterien oder als Wasser für das Bügeleisen).

So funktioniert Destillation

Ein Destilliergerät funktioniert wie der Wasserkreislauf der Natur: Wasser verdunstet und kommt anschließend gereinigt als Niederschlag zurück. Das durch Destillation gewonnene Wasser ist rein und so weich wie Regenwasser – und es enthält kaum Schadstoffe.

Funktionsweise: Bei der Destillation von Wasser in einem geschlossenen Kreislauf verdampft. Nach der Kondensation wird das Wasser in einem Vorratsbehälter aufgefangen wird. Durch diese Art der Wasserreinigung entsteht ist fast reines Wasser.

Vorteile des Destillationsverfahrens

Destillation filtert Schadstoffe wie Asbest, Blei, Kupfer und Nitrat sowie auch Bakterien, Viren und auch Medikamentenrückstände (Hormone, Antibiotika) aus dem Wasser.

Nachteile des Destillationsverfahrens

  • Bei der Destillation von Wasser werden gasförmige Schadstoffe wie Chlor, Benzol oder Lösungsmittel früher verdampft als das Wasser selbst. Damit diese Schadstoffe anschließend nicht in das destillierte Wasser gelangen, wird normalerweise am Auslauf des Destilliergeräts ein Aktivkohlefilter verwendet. Die Aufnahmekapazität solcher Aktivkohlefilter ist jedoch begrenzt und die komplette Filtrierung solcher gasförmiger Schadstoffe ist kaum möglich.
  • Bei der Destillation kommt es zu einer deutlichen Geräuschentwicklung, und es entwickelt sich Wärme durch den Verdampfungsvorgang.
  • Der Stromverbrauch eines Destilliergeräts ist sehr hoch (für 2 Liter destilliertes Wasser wird mehr als 1 kwh Strom verbraucht – der jährliche Trinkwasserverbrauch für 1 Person frisst somit mehr als 600 kwh Strom, und wer den Trinwasserbedarf einer 4köpfigen Familie durch Destillation decken will, verbraucht für die Destillation jährlich mehr als 3.000 kwh Strom. Bei Strompreisen von ca. 28,5 Cent pro kwh liegen die zusätzlichen, durch den Einsatz des Destilliergeräts hervorgerufenen jährlichen Stromkosten einer 4köpfigen Familie somit bei ca. 850,- Euro.
  • Wenn man die Anschaffungskosten eines Destilliergeräts auf 10 Jahre umlegt und zu den jährlichen Energiekosten addiert, entstehen einer 4köpfigen Familie jährlich ca. 900,- Euro zusätzliche Kosten für die Destillation.
  • Destillationsgeräte sind relativ umständlich in der Handhabung, da sie über Nacht laufen müssen, um wenige Liter destilliertes Wasser zu erzeugen. Wer vergisst, das Gerät abends einzuschalten, hat am am nächsten Tag kein destilliertes Wasser.

FAZIT

Destillation ist keine wirkliche Alternative zur Umkehrosmose. Hohe Anschaffungskosten, hohe laufende Kosten durch ständigen Filterwechsel sowie ein zeitaufwendiges Verfahren sprechen gegen die Destillation.

Die bequeme und preiswerte Alternative zur Destillation: myAqua® Filtertechnologie

Die myAqua® Filtertechnologie kombiniert auf einzigartige Weise das Umkehrosmose-Verfahren mit weiteren bewährten Filtrations- und Wasserbelebungstechniken, die in ihrer Gesamtwirkung unübertroffen sind.

Wenn man die Anschaffungskosten des Umkehrosmose-Geräts auf 10 Jahre umlegt, entstehen einer 4köpfigen Familie jährlich ca. 250,- Euro Kosten (=weniger als ein Drittel der Kosten, die beim Destillationsverfahren entstehen).

Das Wasser durchläuft bei der Umkehrosmose einen sechsstufigen Filterprozess:

  • 1. Stufe: Der Sediment-Vorfilter entfernt Sand, Rost und Schmutzpartikel (bis 5 Mikrometer!)
  • 2. Stufe: Der Aktivkohleblock-Vorfilter reduziert organische Verbindungen, Chlor und Gase
  • 3. Stufe: Der Fein-Sediment-Vorfilter entfernt Mikro-Sedimente (bis 1 Mikrometer!)
  • 4. Stufe: Die FilmTec®-Membran filtert bis auf Molekülebene (!) und entfernt Teilchen bis zu einer Größe von 0,0001 Mikrometer aus dem Trinkwasser
  • 5. Stufe: Der Aktivkohle-Nachfilter frischt das Wasser nach der Tanklagerung nochmals auf
  • 6. Stufe: Die Vitalisierungskartusche belebt das Wasser mittels spezieller Kristallkeramiken

Mehr zur myAqua® Filtertechnologie erfahren Sie hier:

my.Aqua® Umkehrosmose

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