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Kupfer gelangt normalerweise über Leitungsrohre aus Kupfer ins Leitungswasser. Der Grenzwert für Kupfer im Leitungswasser (gemäß Trinkwasserverordnung -> TVO) liegt bei 3 mg/l (= Milligramm pro Liter; 1 Milligramm = 1 tausendstel Gramm). Der empfohlene Leitwert der WHO liegt hingegen nur bei 2 mg/l und einige Experten halten selbst diesen Wert noch für zu hoch, gerade wenn man dabei an Babys und Kleinkinder denkt.

PH-Werte von Trinkwasser

Vorsicht: Ein Trinkwasser-pH-Wert von 7 ist nicht ideal! Denn bei sauren PH-Werten (=PH-Werte < 7,0) ist das Wasser korrosiv, d.h. es zersetzt praktisch jedes Metall, insbesondere natürlich auch die Kupfer-Wasserleitungen im Haus. Saures Wasser kann Kupfer „auswaschen“. Mehr noch: Im sauren Bereich können sich Legionellen gut im Trinkwasser vermehren – und auch die Uranbelastung kann ansteigen, da Uran bei sauren PH-Werten gut löslich ist. Laut Trinkwasserverordnung ist darf der pH-Wert zwischen 6,5 und 9,5 liegen. Doch bei einem PH-Wert von 6,5 liegt das Trinkwasser schon im sauren Bereich – und daher kommt es bei Trinkwasseranlagen mit Kupferrohrinstallationen, die jahrzehntelang problemlos funktionierten, immer wieder zu erheblichen Korrosionsschäden an den Rohrleitungen und dadurch zu erheblichen Gefahren für die Gesundheit.
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