Legionellen im Trinkwasser

Schlaraffenland für Legionellen

Ein Schlaraffenland fur Legionellen: Wenig benutzte Wasserleitungen! Der wichtigste Verbündete im Kampf gegen das Legionellenproblem war bisher: Hitze. Das Wasser wird dabei im zentralen Heizkessel des Hauses auf 60 Grad erwärmt. Damit können beinahe alle Bakterien abgetötet werden. Doch nur die, die sich im Heizkessel befinden. Die Legionellen, die sich schon im Leitungssystem verbreitet haben, werden davon nicht erfasst. Für den Menschen werden Legionellen zur Gefahr, wenn sie in großen Mengen z.B. beim Duschen bzw. bei Verwendung von Whirlpools, Inhalationsgeräten und Mundduschen, beim Mundspülen, sowie insbesondere beim Einsatz von Klimaanlagen in die Lunge gelangen.

Legionellen sind bereits im Grundwasser vorhanden

Legionellen – Legionella – sind in geringer Zahl in allen Oberflächengewässern und im Grundwasser  vorhanden. Von dort aus können sie trotz Wasseraufbereitung in Trinkwassersysteme gelangen.

Die Legionellen-Konzentration im Trinkwasser hängt ab von den Verweilzeiten, von geeigneten Nahrungsgrundlagen, vom Säuregrad des Wassers und vor allem von der Temperatur. Die Vermehrung von Legionellen findet in einem Temperaturbereich zwischen 25 bis 45 Grad statt, das optimale Wachstum liegt bei etwa 35 Grad. Erst ab 50 Grad wird das Legionellen-Wachstum gehemmt. Ab 55 Grad kommt es langsam zum Absterben der Legionellen.

In den Zysten von Amöben können die Legionellen großen Temperaturschwankungen ebenso wie den üblichen Trinkwasseraufbereitungsmaßnahmen widerstehen.

Erkrankungen mit Legionellen treten in zwei unterschiedlichen Verlaufsformen auf, wobei bei beiden Begleiterscheinungen wie Unwohlsein, Fieber, Kopf-, Glieder-, Thoraxschmerzen, Husten, Durchfälle und Verwirrtheit vorkommen können.

Legionellose: Jährlich bis zu 2000 Todesfälle in Deutschland

Die von legionella pneumophila hervorgerufene „Legionärskrankheit“ – Legionellose – zeigt sich in einer schweren Lungenentzündung, die unbehandelt in 15-20% der Fälle tödlich verläuft. Die Inkubationszeit beträgt 2-10 Tage, in seltenen Fällen bis zu zwei Wochen. In Deutschland rechnet man jährlich mit 6.000 bis 10.000 Erkrankungsfällen und etwa 1000 – 2000 Todesfällen. Diese Schätzzahlen gelten als abgesichert, da unabhängige Berechnungsansätze vergleichbare Werte liefern.

Beim weitaus häufiger vorkommenden „Pontiac-Fieber“ handelt es sich um eine fiebrige, grippeähnliche Erkrankung mit einer Inkubationszeit bis zu zwei Tagen, die meist ohne Lungenbeteiligung binnen weniger Tage abheilt. In Deutschland schätzt man, dass jährlich mindestens 100.000 Erkrankungen vorkommen.

Trinkwasserverordnung verpflichtet zu Legionellen-Tests

Die neue Trinkwasserverordnung verpflichtet Vermieter zwar in vielen Fällen zu jährlichen Legionellen-Tests. Doch längst nicht alle Wohnungen sind betroffen. Die Verpflichtung greift nur, wenn die zentrale Trinkwasseranlage ein Speichervolumen von mindestens 400 Litern hat und die Leitung von der Warmwasserbereitung bis zur Entnahmestelle mindestens drei Liter Volumen aufweist. In vielen Mietshäusern erfolgt die Trinkwassererwärmung aber dezentral in den Wohnungen über Durchlauferhitzer, Kleinboiler oder Gasthermen. Zumindest dann, wenn die Leitungswege kurz sind, wird die Drei-Liter-Grenze nicht überschritten und die Verpflichtung zu den Tests entfällt.

Wenn Sie Sicherheit haben möchten, und mit einem Legionellen Schnelltest feststellen möchten, ob sich Legionellen im Trinkwasser Ihres Hauses/Ihrer Wohnung befinden, empfehlen wir Ihnen diesen, vom Gesundheitsamt anerkannten Legionellen Schnelltest für ein 1-2 Familien Haus

Umkehrosmose als effektiver und gesunder Legionellen-Schutz

Die Porengröße einer Umkehr-Osmose Membran ist 100 mal kleiner als die Porengröße bei der Ultrafiltration, und vor allem sind die Poren einer Umkehrosmose-Membran viel kleiner als Bakterien, Larven, Pyrogene, Legionellen, Pseudomonas oder  Parasiten. Wenn die Anlage richtig installiert ist und turnusmäßig gewartet wird, produziert sie ultrareines Wasser, und ist somit Garant perfekter Trinkwasserhygiene. Und das völlig ohne Chemie, denn die Umkehrosmose ist ein mechanischer Prozess, der ohne chemische Zusätze und Regenerationsmittel auskommt und daher für den Betreiber sehr einfach und sicher zu handhaben ist.

Umkehr-Osmose-Anlagen von Myaqua liefern die Qualität von gutem, gesundem Trinkwasser auf Fingerdruck.

Hier geht’s zum Einkaufsberater für Osmose-Anlagen: Einkaufsberater Umkehrosmose-Anlagen

Kommentare sind deaktiviert.